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Fort- und Weiterbildung 2018 | Arbeit mit Menschen mit Behinderungen

2018-723

Sexualität, sexuelle Grenzverletzung oder sexualisierte Gewalt?

Umgang mit sexuell grenzverletzendem Verhalten unter Jugendlichen oder Erwachsenen im Betreuungsalltag

Adressaten

Leitungs- und Fachkräfte in der Behindertenhilfe

Zielsetzung

Um die eigene Sexualität selbstbestimmt leben zu können, ist es wichtig, sie zu kennen und zu verstehen. Bei Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen befinden sich emotionale, kognitive und körperliche sexuelle Entwicklungen oft auf unterschiedlichen Ebenen. Das überfordert und führt manchmal zu unangemessenen Verhaltensweisen.
Menschen mit geistiger, körperlicher, seelischer Behinderung werden überdurchschnittlich häufig Opfer sexueller Übergriffe. Die Auswirkungen sexualisierter Gewalt in der Kindheit/ Jugend oder im Erwachsenenalter können sehr unterschiedlich sein und werden oft fehlinterpretiert oder der Behinderung zugeschrieben. Unter anderem kommt es häufig zu Störungen der Beziehungsfähigkeit, teilweise aber auch zu unangemessen sexualisierten Verhaltensweisen. Mitarbeiter*innen unterstützender Wohnformen müssen sich mit übergriffigen Verhaltensweisen auseinandersetzen.
Heute werden Themen wie Sexualität und sexualisierte Gewalt in Unterstützungssystemen für Menschen mit Beeinträchtigungen nicht mehr so stark tabuisiert. Manchmal geraten die Begrifflichkeiten aber durcheinander oder werden verwechselt. Das kann dazu führen, dass es zu schnell zu Vorverurteilungen oder Zuschreibungen einerseits kommt, andererseits aber Straftaten übersehen werden. Um Situationen richtig einschätzen zu können, ist es wichtig, sie zu verstehen. Erst dann können passende und unterstützende Interventionen folgen.

Thematische Schwerpunkte
  • Entwicklung der Sexualität
  • Differenzierung: sexuelle Grenzverletzung, sexuelle Übergriffe, sexualisierte Gewalt
  • Häufige Hintergründe von Täterinnen und Tätern
  • Interventionen bei sexuell übergriffigem Verhalten
  • Angemessene Unterstützung und Begleitung
Methoden
Die Fortbildung vermittelt Grundlagen und ist praxisorientiert.
Hinweis
Referenten
Mirka Schulz, Systemische Therapeutin (SG)
Verantwortlich
Antje Sachs
Ort / Kosten
Ort: PBW Potsdam / 100 Euro / MO: 95 Euro
Datum
10. Oktober 2018, 9.00 bis 16.00 Uhr
Anmeldeschluß
12. September 2018
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